Keine Zerschlagung der GASAG

Berlin steht vor großen Herausforderungen bei der Klima- und Wärmewende. Die 1.700 Beschäftigten der GASAG-Gruppe arbeiten täglich daran, diese Ziele für Berlin und Brandenburg zu erreichen. Als einziger ganzheitlicher Energiedienstleister übernehmen wir Verantwortung – gemeinsam mit dem Land Berlin wurden wichtige Schritte zur Wärmewende erarbeitet.

Umso erstaunter sind wir, dass es Bestrebungen gibt, die Gasnetzkonzession vorzeitig zu kündigen und so die Zukunft der GASAG-Gruppe zu gefährden.

Eine Kündigung würde ein langwieriges Verfahren auslösen und die bisher erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Berlin und der GASAG massiv belasten.

Die Folgen wären vor allem für uns Mitarbeitende gravierend:

  • Das Gasnetz ist zentraler Bestandteil der GASAG-Gruppe.
  • Ein Herauslösen würde das Unternehmen existentiell gefährden.
  • Eine Zerschlagung in Einzelteile wäre wahrscheinlich.

Es drohten Umstrukturierungen und Personalabbau – das Ende einer 178-jährigen Berliner Unternehmensgeschichte.

Wir wissen, dass unsere Arbeit in der Stadtgesellschaft und unter allen politischen Parteien geschätzt wird. Auch wenn man am Ende die Rekommunalisierung der gesamten GASAG-Gruppe anstrebt – eine isolierte Kündigung der Konzession führt nicht dorthin. Im Gegenteil: Das Risiko eines gegenteiligen Ergebnisses ist deutlich höher. Es ist inakzeptabel, dass wir Beschäftigten zum Spielball politischer Auseinandersetzungen werden.

Unser Appell

Kein Gebrauch von der Widerspruchsklausel! So sichern wir gemeinsam unserer 1.700 Arbeitsplätze und die Wärme- und Energiewende.